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(Verarbeitungsberatung für INNENBEREICH auf Seite 2)
GARTENBEREICH:

Verarbeitungs- und Pflegeberatung für Pflasterung und Terrasse.

Die Ausstrahlung des gebrauchten Materials bedingt die Schönheit einer Terrasse oder Pflasterung. Natürlich ist die Verlegung und die Verarbeitungsweise auch einen sehr wichtigen Faktor. Nachstehend geben wir Ihnen einige Tips so das Ihre Terrasse, Auffahrt oder Ihr Gartenpfad phantastisch aussehen wird.

Ein guter Unterbau bildet die Basis jedes Projektes.

Ein solider Unterbau bildet die Basis jeder Terrasse, Auffahrt oder jedes Gartenpfades. Sie bestimmt auch das Endresultat und die Dauerhaftigkeit von jedem Projekt. Weil jede Situation anders ist, wird es unmöglich für jeden erdenklichen Untergrund die passende Unterbauberatung zu geben. Trotzdem möchten wir Ihnen gerne einige Grundregeln mitgeben. Je weniger leistungsfähig der bestehende Untergrund, je schwerer und dicker soll die Unterbauschicht sein. Meistens besteht der Unterbau bei Privatprojekte aus zwei Schichten. Eine untere Schicht die besteht aus grobem Schotter oder gebrochenem Recycling in der Größe 20/32 mm (mit oder ohne Zement gebunden), und eine Vollendungsschicht die besteht aus grobem Sand oder in vorkommenden Fall mit Zement stabilisierten Sand oder Mörtel. Die Stärke der unteren Schicht wird in der Praxis variieren zwischen 15 und 30 cm. Die benutzte Materialien für die untere Schicht sollen jedenfalls gut verdichtet werden mittels stampfen, abrütteln oder walzen. Da wo der Untergrund nur sehr wenig leistungsfähig ist, und in den Fällen wo man zweifelt über die Leistungsfähigkeit des bestehenden Untergrundes, advisieren wir die Benutzung eines Geotextiles. Dieses Kunststofftuch soll unter die Unterbaumaterialien gelegt werden, so das der Druck gleichmäßiger verteilt wird. Außerdem sorgt ein Geotextil dafür das die Unterbaumaterialien gut getrennt bleiben von dem bestehenden Untergrund. Eine andere Grundregel bei Unterbau bestimmt, das dünne Vollendungsprodukte (z.B. Fliesen von 1 bis 2 cm stark) einen sehr kräftigen Unterbau brauchen, oftmals auch eine massive Betonplatte. In diesen Fall werden die Fliesen oft in Mörtel verlegt. Das Umgekehrte stimmt natürlich auch. Dicke Pflastersteine zum Beispiel, können verlegt werden auf einen Unterbau aus nur gut verdichtetem grobem Sand. Schließlich gilt als Grundregel auch, daß die erwartete Belastung (Druck) die Stärke des Unterbaues bestimmt. Für eine Auffahrt, worüber PKW’s fahren, soll der Unterbau kräftiger und stärker sein, als für den Gartenpfad, der nur von Fußgängern benutzt wird.

Die wundervollen Variationen von Farben und Strukturen ist Naturstein verwandt.

Naturstein ist einzigartig in seiner Farbnuancierung und Struktur. Keine zwei Steine sind gleich. Deswegen sollen alle Fliesen, Pflastermaterialien und andere Natursteinprodukte vor der Verlegung aus verschiedenen Verpackungen gemischt werden. Auf diese Weise wird die meist harmonische Verteilung von Farben und Schattierungen des benutzten Materials erwirkt.

Dilatationsfugen und Entwässerung.

Wenn bei Terrassen die Oberfläche mehr als 15 Qm oder die Länge mehr als 5 Lfm beträgt, soll eine Ausdehnungsfuge gemacht werden quer durch die Fundamentierung (Sandbeet) und den Mörtel. Den Anschluß an die Fassade versieht man ebenfalls mit einer Ausdehnungsfuge mittels der Verlegung von Isoliermatte oder einem gleichwertigen Produkt. Alle Fliesen und Pflasterungen sollen mit einer Neigung von mindestens 1 % (= 1 cm pro Lfm) verlegt werden um Wasserhäufung auf dem Boden so weit wie möglich zu verhindern. Die Neigung soll so gemacht werden, daß das Wasser von dem Gebäude wegfließt.

Das “Einschließen” von Fliesen oder Pflaster garantiert Dauerhaftigkeit.

Alle Fliesen oder Pflastersteine sollen gründlich “eingeschlossen” werden. Bei Naturstein werden oft Leistensteine benutzt. Der Leistenstein soll höher sein als die Stärke des Vollendungsmaterials. Zum Beispiel bei einem Pflasterstein von 10 cm Stärke, kann ein Leistenstein von 15 cm benutzt werden. Oft entscheidet man sich für einen Blaustein- oder Granitleistenstein. Neben Leistensteinen, wird besonders bei Pflasterung oft mit einer Rollschicht in dem Vollendungsmaterial gearbeitet. Praktisch gesehen benutzt man hier das gleiche Material, aber dann auf der Seite verlegt. Die Leistensteine oder Rollschichten werden oft 1 bis 2 cm niedriger verlegt als die Pflasterung oder der Fliesenboden selber.

Verlegung.

Benutzen Sie bei der Verlegung immer saubere Sandarten und eventuell Zement von einer guten Qualität. Bei helle Natursteinfarben (Travertin, usw.) advisieren wir die Benutzung von Traßzement. Bei Pflastersteinen wie gebackene Klinker und Naturstein werden die Steine gegeneinander gelegt/gepflastert mit einer kleinen Fuge. Diese Fuge wirkt wie eine elastische Brücke zwischen den Steinen. Ohne diese Fuge besteht die Möglichkeit, daß Randbeschädigungen entstehen sobald die Oberfläche belastet wird. Außerdem können mögliche kleine Maßunterschiede durch die Fuge aufgefangen werden. Je grober das Material, je breiter die Fuge. Dünne Fliesen von 2 bis 4 cm sollen verlegt werden in einer gut gemischten (Mörtelmischmaschine) Sand/Zement Mischung von 1 Teil Zement mit 5 bis 6 Teile Sand. Diese Sand/Zement Mischung soll sandfeucht sein. Viele professionelle Fliesenleger werden diese Schicht benutzen als Arbeitsschicht, wobei die Fliesen schließlich in einer dünnen Mörtelschicht verlegt werden. Die direkte Verlegung der Fliesen in der Sand/Zement Mischung bleibt allerdings auch möglich.

Einkehren und verfugen.

Bei Pflasterungen sind sauberer Sand oder Splitt passende Fugmaterialien (Sand 0-2 mm bis 0-4 mm, Splitt 1-3 mm bis 2-5 mm). Füllen Sie die Fugen vor dem abrütteln der Pflasterung. Nach dem abrütteln wird eine zweite Fugenfüllung notwendig sein. Achten Sie bitte darauf, daß die Rüttelplatte von der Rüttelmaschine sauber ist. Die Fugen bei Fliesen können gefüllt werden mit Splitt oder einem Fugenmörtel. Wenn Sie Fugenmörtel benutzen, soll die Fugenbreite mindestens 5 mm sein. Selbstverständlich sollen Sie dafür sorgen, daß der benutzte Fugenmörtel geeignet ist für den Außenbereich. In unser Sortiment bieten wir fix und fertigen Ardex Ardurit Fugenmörtel an, in vier Farben. Dieser Fugenmörtel bringt eine sehr harte und sehr schöne Fuge. Bei der Benutzung von diesen fix und fertigen Fugenmörtel, sollen die Fliesen während und gleich nach der Verarbeitung, gut sauber gemacht werden. Diese Reinigung ist sehr notwendig, um mögliche Reste des Fugenmörtels auf den Fliesen entfernen zu können.

Passende Pflege sorgt für jahrelange Freude an Ihrem Naturstein.

Desert Black, Kotah Stone, Blaustein, Travertin, die meisten Basalte und andere kalkhaltige Materialen:

Reinigung.
 
Nach 2 bis 3 Tagen nach der Verlegung reinigen mit einem säurefreien Zementschleierentferner, zum Beispiel "R55 Bodenreiniger säurefrei". Die ersten 6 bis 8 Wochen darf man die Terrasse nur mit wenig Wasser reinigen, so daß der Boden optimal trocknen kann. Auf kein Fall Seifen und dergleichen benutzen.

Schutz.
 
Wenn nach 6 bis 8 Wochen die Terrasse völlig trocken ist kann man auf Wunsch eine Imprägnierung anbringen (S34 Fleckschutz farblose Imprägnierung oder S42 farbvertiefende Imprägnierung). Möchten Sie keine Imprägnierung, aber möchten Sie doch Ihre Terrasse schützen, benutzen Sie dann eventuell eine Naturseife, z.B. Carolin. Vermeiden Sie auf jeden Fall reichlichen Seifengebrauch. Bei sehr harten, nicht porösen Materialien wie Desert Black, sollen Sie das Imprägnierprodukt in einer sehr dünnen Schicht anbringen. Reichliche Benutzung eines Imprägniermittels kann zu Streifen- oder Fleckenbildung führen! Alle Naturprodukte neigen zur Verblassung unter dem Einfluß von Sonnenlicht. Besonders bei schwarzen und dunkel grauen Materialien ist dieser Phänomen auffallend. Denken Sie hier besonders an Desert Black und Spotted Blue. Ein Imprägniermittel wird diesen natürlichen Prozeß verzögern, aber nie ganz ausschließen.

Pflege.
 
Für die normale Pflege kann man ab und zu schrubben mit einer neutralen Naturseife (Carolin). Der nährende Bestandteil in dieser Naturseife (Leinöl) wird schützen, während die Seifbestandteile für die notwendige Reinigung sorgen.

Sandstein, Granit, Schiefer und Quarzit:
 
Reinigung.

Nach 2 bis 3 Tagen nach der Verlegung reinigen mit einem Zementschleierentferner, zum Beispiel "R55 Bodenreiniger säurefrei". Obwohl diese nicht-kalkhaltige Natursteine säurebeständig sind, empfehlen wir doch die Benutzung von weniger agressive, säurefreie Mittel. Die ersten 6 bis 8 Wochen darf man die Terrasse nur mit wenig Wasser reinigen, so daß der Boden optimal trocknen kann. Auf kein Fall Seifen und dergleichen benutzen. Bei ernsthafte Verschmutzung mit Zementreste kann einen säurehaltiger Reiniger doch notwendig sein. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie hierüber Informationen brauchen.
 
Schutz.

Wenn nach 6 bis 8 Wochen die Terrasse völlig trocken ist kann man auf Wunsch eine Imprägnierung anbringen (S34 Fleckschutz farblose Imprägnierung oder S42 farbvertiefende Imprägnierung). Möchten Sie keine Imprägnierung, aber möchten Sie doch Ihre Terrasse schützen, benutzen Sie dann eventuell eine Naturseife, z.B. Carolin. Vermeiden Sie auf jeden Fall reichlichen Seifengebrauch. Bei sehr harten, nicht porösen Materialen sollen Sie das Imprägnierprodukt in einer sehr dünnen Schicht anbringen. Reichliche Benutzung eines Imprägniermittels kann zu Streifen- oder Fleckenbildung führen! Alle Naturprodukte neigen zur Verblassung unter dem Einfluß von Sonnenlicht. Ein Imprägniermittel wird diesen natürlichen Prozeß verzögern, aber nie ganz ausschließen.
 
Pflege.

Für die normale Pflege kann man ab und zu schrubben mit einer neutralen Naturseife (Carolin). Der nährende Bestandteil in dieser Naturseife (Leinöl) wird schützen, während die Seifbestandteile für die notwendige Reinigung sorgen.
 
Bitte lesen Sie immer vorher die Gebrauchsanleitung gut durch und testen Sie das Produkt immer auf eine Probefläche oder einer einzelnen Fliese. Selbstverständlich können wir für eventuelle falsche Anwendungen dieser Produkte nicht verantwortlich gemacht werden.


 
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